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Buzzwords wie „Big Data“, „Künstliche Intelligenz“ oder „Data Science“ sind in aller Munde, aber nicht jeder weiß, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt. Verena Heinrichs, Projektleiterin und verantwortlich für die Produktentwicklung im Bereich Customer Intelligence beim Westphalia DataLab Münster, klärt auf.
Mit einem digitalen Carsharing-Dienst bietet das Start-up wuddi ein modernes und nachhaltiges Mobilitätskonzept für das Münsterland. In weniger als zehn Minuten ist die App installiert, der Führerschein verifiziert und der Kunde kann losfahren. Autohersteller haben die Sharing-Economy schon länger als Markt für sich entdeckt, sind aktuell jedoch nur in Metropolregionen unterwegs. Auf lokaler Ebene macht sich nun ein Autohändler – Beresa aus Münster als Investor und Inkubator bei wuddi – auf den Weg, den geänderten Kundenwünschen gerecht zu werden.
Wer mit einer Versicherung zu tun hat, braucht vor allem eines: Geduld. Der Digitalisierungsspezialist Eucon aus Münster hilft Versicherern, schneller zu werden. Angefangen haben die Gründer in einer Garage mit einer CD-Rom. Mit rund 400 Mitarbeitern betreut Eucon heute 250 Kunden in mehr als 80 Ländern.
Viele Landwirte haben bei der Direktvermarktung ein Problem: Die Organisation wächst ihnen schon mit wenigen Kunden über den Kopf. Ein Start-up aus Münster hat eine Lösung entwickelt. Die Software organisiert die Direktvermarktung vom ersten bis zum letzten Schritt. Logistik und Digitalisierung – das ist mit Sicherheit auch etwas für die Landwirtschaft.
Tradition trifft Innovation: Fehlen mittelständischen Unternehmen technische Kenntnisse, qualifizierte personelle Ressourcen und Ideen für eine Digitalisierung mit Optimierungspotenzial, so können Start-ups helfen. Sie können mit ihrer hohen Innovationskraft Beiträge zur erfolgreichen Gestaltung der unternehmerischen Zukunft leisten. Sie sind Treiber der digitalen Transformation und Katalysatoren digitaler Lösungen für betriebliche Probleme.
Die Digitalisierung verändert berufliche Kompetenzprofile und Karrierewege. Nahezu alle Unternehmen glauben, dass lebenslanges Lernen immer wichtiger wird. Weniger als die Hälfte der Unternehmen haben jedoch eine Personalentwicklungs- bzw. Weiterbildungsstrategie. Und selbst diese Unternehmen setzen vielfach noch auf klassische, nicht-digitale Lösungen. Vier Gründer aus Münster wollen das mit ihrem Start-up edyoucated ändern und versprechen jedem Lernenden seinen eigenen Lehrplan, der speziell auf seinen Kenntnisstand und seinen bevorzugten Lernstil abgestimmt ist. Mit E-Learning, Mentoring, Meta-Learning und Projekt-Hackathons soll so eine inviduelle Learning Journey für jeden einzelnen Lernenden entstehen.
In IT-Berufen sind Frauen noch immer selten. Es gibt viele abschreckende Klischees, aber nur wenige weibliche Vorbilder. Die neue Online-Plattform „IT for Girls“ setzt genau da an, um das Missverhältnis zu ändern. Die Website ist Teil des Projekts „Digital me“ an der Uni Münster.
Karl-Heinz Land war mit seinem Vortrag „Erde 5.0“ zu Gast an der FH Münster. Der Autor, Speaker und selbsternannte „digitale Evangelist“ beschreibt die im Zuge der digitalen Transformation vor uns liegenden Veränderungen als „radikaler und unvorstellbarer als alles, was in den zurückliegenden 350 Jahren geschah“. Die Digitalisierung ändere nichts – nur alles, so Karl Heinz Land, dessen Prognose lautet: „ Alles, was sich digitalisieren, automatisieren und vernetzen lässt, wird digitalisiert, automatisiert und vernetzt.“
Wie schwer sich so mancher Online-Händler damit tut, das Kundenerlebnis nach Abschluss eines Kaufvertrages in seinem Shop hoch zu halten, das weiß Michael Lüken, Gründer und Geschäftsführer der PAQATO GmbH aus Münster nur allzu gut. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Wirtschaftsinformatiker mit der Prozessoptimierung im Versandhandel. Dieses Know-how hat er 2015 in eine Geschäftsidee gegossen und das am DigitalHub Münsterland ansässige Start-up PAQATO gegründet. „Versandhändler geben häufig die gesamte Verantwortung für die Kundenzufriedenheit an den Logistiker ab“, erklärt der 40-Jährige. „Sie haben dann oft keine Möglichkeit mehr, das zu controllen.“ Diese Lücke schließt PAQATO.
apetito hat vor drei Jahren eine Abteilung innerhalb des Marketings eingerichtet, die den digitalen Umbau im Unternehmen vorantreiben soll. Der Wirtschaftsinformatiker Peter Kuras leitet sie. Im Interview verrät er, warum die Digitalisierung mehr als ein Projekt ist, welche Rolle die Fehlerkultur dabei spielt – und wie ein neues Arbeitsprinzip die Unternehmenskultur verändert.

Herr Kuras, warum ist es so wichtig, dass ein Unternehmen digital denkt?
Privat sind wir in allen Lebensbereichen längst digital unterwegs – so auch Kunden, die zu Recht digitale Mehrwerte erwarten. Wenn man als Unternehmen nicht längst angefangen hat, sich darauf einzustellen, wird es irgendwann kaum noch möglich sein, den Rückstand aufzuholen.
Über Münster Digital

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digitalisierungspraxis.de ist ein unabhängiger journalistischer Blog zu den Themen Digitalisierung und Online-Marketing in Münster und dem Münsterland. "Wissen teilen" oder "Netzwerk statt Hierarchie" könnte das Motto dieses Blogs lauten. Das ist nicht neu. Die lokale Ausrichtung auf Münster und das Münsterland sowie das zentrale Bündeln von Best Practices an einem Ort jedoch schon. Mit einem Team von aktuell vier Experten und Journalisten...

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